02.08.2018

EU startet größtes Trinkwasserprojekt im Gaza-Streifen

Die Europäische Union hat das größte Fotovoltaik-Solarfeld zur Förderung von Trinkwasser im Gaza-Streifen fertiggestellt. Es ist das größte Infrastrukturprojekt in der Region und wird 0.5 Megawatt Strom pro Tag für den Betrieb der Entsalzungsanlage im südlichen Gaza-Streifen liefern.

„Die eingeschränkte Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen bei der Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser für die lokale Bevölkerung“ , sagte Johannes Hahn, EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen dazu.

„Das Fotovoltaik-Solarfeld ist von wesentlicher Bedeutung, um dem dringenden Wasserbedarf im Gaza-Streifen gerecht zu werden und menschenwürdige Lebensbedingungen für seine Bevölkerung zu schaffen, wodurch Spannungen in einem stark konfliktsensiblen Gebiet abgebaut werden.“

Die von der EU finanzierte Entsalzungsanlage im südlichen Gaza-Streifen versorgt derzeit 75.000 Menschen in den Bezirken Khan Younis und Rafah mit Trinkwasser und soll mit dem neuen Solarenergie-Feld und den geplanten Investitionen bis 2020 insgesamt 250 000 Menschen im südlichen Gazastreifen erreichen.

Die EU investiert in eine langfristige Wasserinfrastruktur in den Palästinensischen Gebieten, wobei der Schwerpunkt auf dem Gaza-Streifen liegt. Dort sind 97 Prozent des Wassers für den menschlichen Genuss ungeeignet. Die sehr hohe Bevölkerungsdichte im Gaza-Streifen stellt eine enorme Belastung für die angeschlagene Infrastruktur dar, die infolge wiederholter Konflikte, über zehn Jahren Blockade des Gazastreifens durch Israel und der innerpalästinensischen Spaltung bröckelt. Die Belastung der Infrastruktur hat dazu geführt, dass die Wasserversorgung im Gaza-Streifen äußerst kritisch geworden ist.

Zwischen 2006 und 2017 wurden EU-Mittel in Höhe von 128 Mio. Euro mobilisiert, 21 Mio. Euro wurden im Jahr 2018 bereitgestellt. Ziel ist es, einen ausreichenden, ausgewogenen, erschwinglichen und nachhaltigen Zugang zu Energie, sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen für alle zu gewährleisten.

In den kommenden Monaten werden mehr EU-finanzierte Projekte in diesem Bereich eingeleitet, insbesondere:

  • Unterstützung von Oxfam bei der Sanierung von Brackwasser-Entsalzungsanlagen (ca. 16 öffentliche und 30 private), die 58 000 Menschen im Gaza-Streifen dienen sollen. Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Hygiene und zur Aufstellung umfassender Pläne für eine sichere Wasserversorgung sind ebenfalls Teil des Projekts. Der EU-Beitrag beläuft sich auf 1,5 Mio. Euro.
  • Verbesserung der Effizienz des Wassersektors: Die EU hat 8,5 Mio. Euro zugewiesen, um die Verluste im Wassernetz des Gaza-Streifens von 40 Prozent auf 20 Prozent zu verringern. Durch die Verbesserung der Netze und die Einführung weitverbreiteter Leckerkennungskampagnen sollen die Einnahmen von 38 Prozent auf 80 Prozent gesteigert werden.
  • Unterstützung der Palästinensischen Behörde bei der Reform des palästinensischen Wassersektors: Die EU unterstützt die Palästinensische Wasserbehörde bei der Umsetzung des neuen Wassergesetzes und bei der Schaffung einer eigenen palästinensischen Wassergesellschaft.

Am 20. März 2018 fand in Brüssel eine Geberkonferenz über das Projekt für eine zentrale Entsalzungsanlage für den Gaza-Streifen und die damit verbundenen BauarbeitenDiesen Link in einer anderen Sprache aufrufenEN••• statt. Dank der Konferenz unter dem gemeinsamen Vorsitz der EU und der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde finanzielle Unterstützung in Höhe von 456 Mio. Euro für das bisher umfangreichste Infrastrukturprojekt im Gazastreifen mobilisiert. Die Anlage soll mindestens 55 Millionen Kubikmeter sicheres Trinkwasser pro Jahr liefern. Die Europäische Union hat 70 Mio. Euro für die Entsalzungsanlage und weitere 7,1 Mio. Euro für Verwaltungskosten zugesagt.

Rodrigo Silva, Generaldirektor von TRENDS Industrial, und Carlos Cosín, Generaldirektor von Almar Water Solutions, besiegelten die Vereinbarung, die sich durch die strategische Partnerschaft beider Unternehmen um die wirtschaftliche und technische Realisierung des Projekts bemüht.

Chilenischer TRENDS Industrie- und Almar Water Solutions, Teil von Abdul Latif Jameel Energy & Environmental Services (ALJ) (die bereits Präsenz in Chile durch Fotowatio Renewable Ventures hat) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, das Projekt durchzuführen Entsalzung mit Solarenergie für die Atacama-Region in Chile: ENAPAC.

Almar ist ein Investor in das Projekt, das eine Grundinvestition von 500 Millionen Dollar erfordert.

ENAPAC besteht aus einem Meerwasserentsalzungsprojekt für Atacama, das mit einer eigenen Photovoltaik-Energiequelle versorgt wird. Dies ist die größte Entsalzungsanlage der Pflanze Chile und Lateinamerika, mit einer maximalen Kapazität von 2.600 l / s, und auch das ersten Projekt seiner Art „Multi-Client“, der einzige mit einer Sonnenenergie in großem Maßstab sein (100 MW) und eines der fortschrittlichsten Projekte der Welt, das Entsalzung durch Umkehrosmose und Photovoltaik kombiniert. ENAPAC dauert etwa ein Jahr in der Umweltbewertungsverfahren der chilenischen Behörden mit positiven

Erste Finanzierungen werden für die Entwicklung der größten Entsalzungsanlage mit Photovoltaik in Lateinamerika getätigt

TRENDS Industrial und Almar Water Solutions werden das ENAPAC-Projekt (kurz für "Energías y Aguas del Pacífico") durchführen, das die größte Meerwasserentsalzungsanlage mit Umkehrosmose (SWRO) in Lateinamerika und die erste Großanlage sein wird mit photovoltaischer Energie betrieben. Mit einer maximalen Kapazität von 2.600 l / s und einem 100 MW Solarkraftwerk erforderte das Projekt eine Anfangsinvestition von 500 Millionen Dollar.

Entwicklungen, so dass eine positive Entscheidung in der zweiten Hälfte des Jahres 2018. Darüber hinaus erwartet wird, hat das Projekt die höchste Auszeichnung für Design und Nachhaltigkeit ausgezeichnet der Welt, der AWARD für Design zur Verbesserung des Lebens, auch bekannt als "Nobelpreis für Design", verliehen von der dänischen Krone.

Rodrigo Silva, General Manager von TRENDS Industrie und Carlos Cosin, CEO von Almar Water Solutions, besiegelte den Deal Verpfändung wirtschaftliche und technische zu verfolgen Realisierung des Projektes durch die strategische Partnerschaft der beiden Unternehmen.

Das ENAPAC Projekt ist Teil der vom Amt für Management Nachhaltiger Projekte des Ministeriums für Wirtschaft der chilenischen Regierung verwaltet und beid Führungskräfte heute den chilenischen Minister für Wirtschaft, José Ramón Valente und seinem Team besuchten den Fortschritt der Projektliste zu präsentieren und die Referenzen der Firmen, die die Initiative entwickeln werden.

Die Umkehrosmose ist zahlreichen Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser in Haushalten als Zwischenschritt eingeschaltet. Solche Systeme arbeiten in Abhängigkeit von der Wasserqualität mit Kombinationen aus Filtern (verschiedene Porengrößen, Aktivkohlefilter, Umkehrosmosefilter), sowie eventuell ultraviolettem Licht zur Beseitigung von Mikroben, die durch die Filter nicht abgehalten wurden, und Nanopartikeln und Membranen. In einigen Systemen wird die Vorstufe des Aktivkohlefilters durch eine Zelluloseacetat-Membran ersetzt. Diese Membran wird abgebaut, sofern nicht gechlortes Wasser eingesetzt wird. Ein nachgeschalteter Aktivkohlefilter entfernt das vorher zugesetzte Chlor wieder.[7]

Mobile Aufbereitungsanlagen werden für den persönlichen Gebrauch verkauft. Als Voraussetzung für die Funktion dieser Systeme wird ein Leitungsdruck von wenigstens 280 kPa vorausgesetzt. Solche Aufbereitungsanlagen kommen vor allem in ländlichen Regionen ohne sauberes Wasser zum Einsatz, die nicht an eine Wasseraufbereitungsanlage angeschlossen sind. Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die Trinkwasserproduktion auf hoher See oder in Ländern, in denen das Leitungswasser verunreinigt ist.[8] In der Produktion von Mineralwasser in Flaschen durchläuft das Wasser eine Umkehrosmoseanlage, um es von Verunreinigungen und Mikroorganismen zu befreien. Derartige Anlagen arbeiten mit Keimsperren, die der Osmosemembran vorgeschaltet sind. In der EU ist ein solches Vorgehen allerdings nicht erlaubt.[9] Ein Teil der Mikroorganismen passiert die Filter in Umkehrosmoseanlagen aufgrund von kleinen Rissen oder unregelmäßiger Porenweite. Solche Systeme arbeiten deshalb mit weiteren Reinigungsstufen (ultraviolettes Licht, Ozon, Sterilfiltern).  https://de.wikipedia.org/wiki/Umkehrosmose

Wegen der zunehmenden Wasserknappheit würde ich empfehlen Meereswasser zu entsalzen und weltweit zu verkaufen sodass es bald jeder Mensch konsumieren kann. Die Sachzwänge in denen die Menschheit sich z.B. mit dem Produzenten Nestle befindet wären hinfällig.

infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Wegen-Nestle-Bewohner-von-Vittel-sitzen-bald-auf-dem-Trockenen

 

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